Auch an die Jüngeren denken

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Frankfurter Rundschau (ots) – Ungerechtigkeit bei der Corona-Gefahr und beim Impfen gibt es nicht nur zwischen Jung und Alt, sondern auch zwischen Bessergestellten, Besservernetzten – und den Anderen. Covid-19 ist eine Krankheit, die die Schwachen stärker trifft – und das gilt nicht nur für die Älteren und Vorerkrankten. Covid-19 trifft diejenigen, die beengt wohnen, prekär arbeiten, weder auf dem Job noch zu Hause dem Virus entkommen können. Köln macht nun das Richtige – und andere Städte wollen nachziehen. Mehr Impfstoff, Impfteams im Viertel, größere Einbindung der Hausärzte – und Aufhebung der Priorisierung in den Brennpunkten. Ein zweiter Sommer voller Verbote – und zusätzlicher Ungerechtigkeit – ist nicht nur unfair gegenüber Jüngeren, er birgt auch ein Risiko für Randale und Eskalation. Experten warnen, dass viele jüngere Menschen kaum noch bereit sind, sich an Beschränkungen zu halten, wenn sie ihre Freizeit betreffen. Ihnen bald ein Impfangebot zu machen, könnte ihre Geduld wieder zurückkehren lassen.

Pressekontakt:

Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Quelle:Auch an die Jüngeren denken


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