EU-Sicherheitspolitik braucht mehr Souveränität

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Straubing (ots) –

Dass Wladimir Putin die Europäer als Unterwürfige Amerikas belächelt und sie nicht als relevant genug erachtet, um Lösungen für die Probleme zu finden, ist nicht nur blamabel für die EU, der Hintergedanke trifft leider einen wahren Kern. Die Gemeinschaft ist weit davon entfernt, in sicherheitspolitischen Fragen autonom zu agieren wie auch zu reagieren. (…)

Es mag unter Umständen paradox klingen. Aber militärische Fähigkeiten sind leider notwendig, um nicht nur abzuschrecken, sondern auch auf diplomatische Weise die eigenen Interessen zu vertreten und Friedenspolitik zu betreiben mit Kompromissen und Kooperationen. Mit Kriegstreiberei, wie viele oft schimpfen, hat das dagegen nichts zu tun. Auch die Idee des Aufbaus einer europäischen Armee gehört zumindest mittelfristig ins Reich der Fantasie. Aber im Moment präsentiert sich die EU oft als hilflos, versteckt sich zu häufig hinter den USA – und bezahlt mitunter einen hohen Preis dafür, ob in Afghanistan oder nun mit der militärischen Bedrohung im Ukraine-Konflikt.

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Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
Telefon: 09421-940 4441
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Quelle:EU-Sicherheitspolitik braucht mehr Souveränität


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