Weiterstadt (ots) –

– Kopf-Hals-Tumoren werden oft spät diagnostiziert und behandelt.(1)
– Ein früher Therapiebeginn kann den Krankheitsverlauf entscheidend verbessern.(1)
– Die 1für3-Regel soll zum frühzeitigeren Erkennen und schnelleren Therapiebeginn bei Kopf-Hals-Tumoren beitragen

Kopf-Hals-Tumoren umfassen verschiedene Krebserkrankungen, die Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf, Nase, Nasennebenhöhlen sowie den Hals betreffen können. Weltweit ist es die sechsthäufigste Krebsart.(1) Die Statistik verdeutlicht die Gefahr, die von diesen Tumoren ausgeht: So erkrankten im Jahr 2018 ca. 890.000 Menschen daran, 450.000 starben.(1) Die Bedeutung einer frühen Diagnose zeigen die folgenden Zahlen: In 6 von 10 Fällen werden Kopf-Hals-Tumoren erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt;(2) 5 Jahre nach Diagnose-Stellung leben nur noch 66 % der Erkrankten.(1) Werden Kopf-Hals-Tumoren dagegen früh entdeckt, beeinflusst dies den Krankheitsverlauf nachhaltig positiv. Denn bis zu 80-90 % der Patient:innen überleben, wenn sie die Behandlung bereits im Frühstadium erhalten.(3)

Frühe Diagnose entscheidend – die 1für3-Regel kann lebensrettend sein

Die Initiative Make-Sense hat im Jahr 2013 die eingängige 1für3-Regel aufgestellt, um zu einem schnelleren Erkennen von Kopf-Hals-Tumoren und somit zu einem frühzeitigeren Therapiebeginn beizutragen. Wer mindestens drei Wochen an mindestens einem der typischen Symptome dieser Tumorerkrankungen leidet, sollte unbedingt einen Arzt/eine Ärztin aufsuchen. Die folgenden Beschwerden gelten als Alarmzeichen, insbesondere, wenn sie z.B. über Wochen bestehen: Eine wunde Zunge oder nicht heilende Mundgeschwüre, rote oder weiße Flecken im Mund, Schmerzen im Hals, anhaltende Heiserkeit, Schmerzen und/oder Schluckbeschwerden, Knötchen im Hals, eine einseitig verstopfte Nase oder Nasenbluten.

Auch bei der globalen Kopf-Hals-Krebs-Woche vom 19. bis 23. September 2022 soll diese wichtige Regel im Mittelpunkt stehen. Erfahren Sie mehr dazu unter https://makesensecampaign.eu/.

Kopf-Hals-Tumoren sind auf dem Vormarsch

Schätzungen zufolge wird die Zahl der Neuerkrankungen an Kopf-Hals-Tumoren in den nächsten zehn Jahren weltweit um ca. 200.000 zunehmen,(4) bis 2030 werden etwa 640.000 Menschen an der Krankheit versterben(5) – Grund genug, den Anzeichen dieser Erkrankung frühzeitiger und entschiedener auf die Spur zu kommen und Alarmzeichen Ernst zu nehmen.

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Über Merck

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, ist in den Bereichen Life Science, Healthcare und Electronics tätig. Rund 60.000 Mitarbeitende arbeiten daran, im Leben von Millionen von Menschen täglich einen entscheidenden Unterschied für eine lebenswertere Zukunft zu machen: Von der Entwicklung präziser Technologien zur Genom-Editierung über die Entdeckung einzigartiger Wege zur Behandlung von Krankheiten bis zur Bereitstellung von Anwendungen für intelligente Geräte – Merck ist überall. 2021 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 19,7 Milliarden Euro. Wissenschaftliche Forschung und verantwortungsvolles Unternehmertum sind für den technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt von Merck entscheidend. Dieser Grundsatz gilt seit der Gründung 1668. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümer des börsennotierten Konzerns. Merck hält die globalen Rechte am Namen und der Marke Merck. Die einzigen Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo die Unternehmensbereiche als MilliporeSigma, EMD Serono und EMD Electronics auftreten.

Literatur

1. Johnson DE, Burtness B, Leemanns CR et al. Nature Rev Dis Primers 2020; 6:92.
2. Vermorken JB, et al. Ann Oncol 2010; 21(Suppl 7):252-261.
3. MSD Manual. Overview of Head and Neck Tumors. Verfübar unter: https://ots.de/dules9. Letzter Zugriff im September 2022.
4. Global Cancer Observatory 2020: Cancer Today. Verfügbar unter: https://ots.de/dfBVLT. Letzter Zugriff im September 2022.
5. Global Cancer Observatory 2020: Cancer Today. Verfügbar unter: https://ots.de/I3LiSd. Letzter Zugriff im September 2022.

Pressekontakt:

Julia Dort
Leitung Public Relations
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dort@medizin-und-markt.de

Quelle:Kopf-Hals-Tumoren: Leben retten mit der 1für3-Regel


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