Bonn (ots) – Im Streit darüber, was öffentlich-rechtliche Sender im Internet anbieten dürfen, stehen die Zeichen für einen positiven Ausgang gut – damit wäre der Weg frei für eine Änderung des Rundfunkstaatsvertrages. Wie der Telemedienauftrag künftig aussehen könnte und was das für das Netz-Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender bedeutet, ist Inhalt einer Pressekonferenz heute in Berlin, die phoenix live überträgt. Teilnehmer sind die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), der Präsident und der Vize-Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Mathias Döpfner und Valdo Lehari jr., der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm, ZDF-Intendant Thomas Bellut und Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue. Über die Frage, wieviel Text öffentlich-rechtliche Sender im Internet anbieten dürfen, war lange gestritten worden. Die Vertreter von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen sahen ihr Geschäftsmodell durch Textangebote der Sendeanstalten im Netz gefährdet. Die Intendanten von ARD, ZDF und Deutschlandradio dagegen argumentierten: Auch die öffentlich-rechtlichen Sender müssten digitale Ausspielwege nutzen können. Und um im Netz durch Suchmaschinen auffindbar zu sein, brauche es Text. Auch die Verweildauer von Angeboten in den Mediatheken war ein Streitpunkt.Pressekontakt: phoenix-Kommunikation Pressestelle Telefon: 0228 / 9584 192 Fax: 0228 / 9584 198 presse@phoenix.de presse.phoenix.deOriginal-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell
Quelle: www.presseportal.de


















