phoenix persönlich: Renate Schmidt zu Gast bei Inga Kühn, Freitag, 08. Februar 2019, 18.00 Uhr

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Bonn (ots) – “Ich halte es für fatal, dass manche Menschen in der Politik noch nie etwas anderes als Politik kennengelernt haben”, so die ehemalige Bundesfamilienministerin Renate Schmidt. Sie plädiert dafür, zunächst Berufserfahrung außerhalb der Politik zu sammeln, um nicht die Bodenhaftung zu verlieren.

Die langjährige SPD-Politikerin Schmidt begrüßt, dass ihre Partei mit dem Plan, eine Grundrente für Geringverdiener einzuführen, endlich “die richtigen Themen” setze. Und mit Blick auf die aktuelle Personaldebatte in ihrer Partei rät Schmidt Parteichefin Andrea Nahles: “Ich würde sagen, sie sollte sich auf den Parteivorsitz konzentrieren.” Sie halte es für schwierig, beide Funktionen, die des Parteivorsitzes und die des Fraktionsvorsitzes, unter einen Hut zu bringen.

In der Sendung “phoenix persönlich” spricht Inga Kühn mit der ehemaligen Bundesfamilienministerin Renate Schmidt über ihre “politische Heimat”, die SPD, über ihre Biografie und über die Frage, ob es Frauen inzwischen leichter haben, Beruf und Familie zu vereinbaren. Frauen machten sich auch heute noch zu wenig Gedanken um ihre eigene finanzielle Situation, sagt Renate Schmidt. In ihrem Buch “Ein Mann ist keine Altersvorsorge” schreibt sie: “Trotz ihres Wunsches, Familie und Beruf vereinbaren zu können, sind Frauen häufig dazu bereit, ihre Berufstätigkeit zugunsten der familiären Arbeit zu reduzieren oder sie ganz aufzugeben, mit weniger Einkommen zufrieden zu sein und selbstverständlich den Hauptteil der Familien- und Hausarbeit zu übernehmen.”

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