phoenix plus: Der korrekte Konsum, Samstag, 06. April 2019, 13.00 Uhr

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Bonn (ots) – Der Verbraucher hat es heute wirklich schwer: Was kann man noch guten Gewissens kaufen? Welche Folgen hat der Konsum bestimmter Waren für Mensch und Natur? Wie geht es den Produzenten von Billigprodukten, was können Siegel bewirken und ist Verzicht die Lösung?

phoenix-Reporter David Damschen begibt sich auf die Suche nach Antworten. Auf der fairgoods-Messe in Freiburg trifft er Julia Gause, Produzentin von Fairtrade-Schokolade. Sie kritisiert, dass das Fairtrade-Siegel die Wertschöpfung an den Produktionsorten nicht genug berücksichtige. Auch Daniel Anthes, Lebensmittelretter und Nachhaltigkeitsaktivist, ist unzufrieden mit der aktuellen Situation. Für ihn geht die auf Freiwilligkeit basierende Lebensmittelpolitik von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner nicht weit genug.

Doch es gibt auch Kritik an der Idee eines grünen Wachstums. Für Niko Paech, Ökonom und Wachstumskritiker an der Universität Siegen, gibt es keinen nachhaltigen Konsum, weil man immer Rohstoffe verbrauchen wird. Einen Lösungsansatz bietet Bettina Brockmann, die einen Unverpackt-Laden in Köln führt. Sie zeigt, dass ein fast verpackungsfreies Leben möglich ist. Wird die Philosophie des Zero Waste in Zukunft massentauglich? David Damschen geht außerdem der Frage nach, warum bestimmte Produkte attraktiver als andere erscheinen. Die Erklärung dafür gibt Neuroökonom Bern Weber von der Universität Bonn. Der Mediziner und kognitive Neurowissenschaftler hat die Gründe für unser Konsumverhalten erforscht und weiß, ob nur Ware oder auch ein Lebensgefühl gekauft wird.

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