Social Plastic: Plastik wiederverwerten – Lebensbedingungen verbessern

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Düsseldorf (ots) – Anmoderationsvorschlag: Plastik ist ein beliebtes Material und wird vor allem für Verpackungen verwendet. Allerdings ist Plastik auch eine riesige Herausforderung. Wir sind extrem verschwenderisch und Plastikabfälle landen oft in der Umwelt oder in unseren Meeren. Was also tun? Das eigentlich nützliche und wichtige Plastik abschaffen? Das kanadische Sozialunternehmen Plastic Bank hat einen anderen Ansatz, der Plastik nicht verbannt, sondern sammelt, neu aufbereitet und gleichzeitig die Lebensbedingungen von Menschen in Armut verbessert. Die Rede ist von Social Plastic. Jessica Martin berichtet.

Sprecherin: Plastic Bank baut Plastik-Sammelzentren in Küstenregionen von Ländern auf, die kaum Infrastruktur für die Abfallentsorgung haben. In diesen Zentren kann die lokale Bevölkerung Plastik abgeben und bekommt dafür Geld oder andere wichtige Dinge des täglichen Lebens.

O-Ton 1 (Peter Nitschke, 15 Sek.): “Das sind entweder Brennstoffe zum Kochen. Es gibt die Möglichkeiten, an Schulprogrammen teilzunehmen. Das ist Zugang zu Krankenversicherung und auch zu finanziellen Dienstleistungen wie mobilen Bankkonten.

Sprecherin: Erklärt Peter Nitschke von Plastic Bank Deutschland. Das Unternehmen arbeitet bisher in Haiti, Brasilien, Indonesien, Ägypten und den Philippinen, wo Peter Nitschke selbst jahrelang tätig war. Hier hat er hautnah erlebt, wie das Programm den Menschen vor Ort hilft – zum Beispiel einer Frau, die sich einen kleinen Recycling-Shop aufgebaut hatte.

O-Ton 2 (Peter Nitschke, 29 Sek.): “Es war sehr interessant, mit dieser Frau zu sprechen, wie Recycling sozusagen ihr eine Lebensgrundlage bildet. Diese Frau hatte auch drei Töchter und sie konnte alle diese drei Töchter auf die Universität schicken durch die Einnahmen, die sie hatte. Sie hat gesagt, dass dadurch erst die Menschen die Erkenntnis gewonnen haben, dass Plastik ja nicht Müll ist, sondern ein Wertstoff, der eben wiederverwertet werden kann und auch den Menschen direkten Nutzen bringen kann, wenn sie es bei ihr abgeben.”

Sprecherin: Plastic Bank arbeitet mit zahlreichen Unternehmen auf der ganzen Welt zusammen – hier in Deutschland mit der Firma Henkel aus Düsseldorf. Allein durch diese Partnerschaft konnten schon rund drei Millionen Kilogramm Plastik gesammelt und damit die Lebensbedingungen von fast 10.000 Familien verbessert werden. Das aufbereitete sogenannte Social Plastic nutzt Henkel erneut, so Verpackungsingenieur Philippe Blank.

O-Ton 3 (Philippe Blank, 23 Sek.): “Wir engagieren uns für eine Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Verpackungslösungen. Das heißt konkret, dass wir mehr und mehr Kunststoffe aus fossilen Quellen durch Altplastik, sogenanntes Rezyklat substituieren. Aktuell setzen wir bei Henkel Social Plastic schon in einer Vielzahl von Verpackungen unserer Reinigungs- und Kosmetikprodukte ein und haben mittlerweile ganze Marken, wie zum Beispiel Nature Box auf dieses Material umgestellt.”

Abmoderationsvorschlag: Das kanadische Unternehmen Plastic Bank baut weltweit Recycling-Ökosysteme in den Küstenregionen von Ländern auf, in denen es noch keine ausreichende Infrastruktur für die Abfallentsorgung gibt. Das Prinzip: Die Menschen vor Ort sammeln Plastik und bekommen dafür eine Vergütung oder auch Güter, wie Lebensmittel oder Kohle zum Kochen. Das gesammelte Plastik wird dann neu aufbereitet, zu sogenanntem Social Plastic, und von Unternehmen wie Henkel wiederverwendet, die schon seit 2017 Partner von Plastic Bank sind. Mehr Infos gibt’s unter henkel.de

Pressekontakt:

Sina Pfanschilling
sina.pfanschilling@henkel.com
Telefon: +49 211 797 9904

Quelle:Social Plastic: Plastik wiederverwerten – Lebensbedingungen verbessern


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