Viel Lärm, wenig Substanz

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Frankfurt (ots) –

Niemand sollte sich zu große Hoffnungen machen für das Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin. Zwar schlichtete der US-Präsident jüngst zwischen Armenien und Aserbaidschan sowie zwischen Ruanda und Kongo. Doch diese Konflikte sind nicht mit der russischen Invasion der Ukraine vergleichbar. Der russische Autokrat Putin hat alles für die Eroberung des Nachbarlandes unternommen und wiederholt vor dem Gipfel mit Trump seine Maximalforderungen, die einer Kapitulation Kiews gleichkommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wiederum hat mit seinen europäischen Verbündeten zu Recht die bekannten Forderungen gestellt – wie, dass das Schicksal der Ukraine ohne Kiew nicht bestimmt werden kann. Doch noch haben sie sich kein Gehör verschafft. Ein weiterer Gefangenenaustausch ist zwar in Alaska denkbar. Doch für einen Frieden gibt es keine Hinweise. Nicht einmal ein Waffenstillstand scheint möglich. Dafür sind die Forderungen der beiden Konfliktparteien zu weit auseinander.

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