Was am Ende wichtig ist: MDR/rbb-Koproduktion über bewusstes Abschiednehmen

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Leipzig (ots) – Der Film “Abschied vom Leben” stellt Menschen vor, die sich für ein bewusstes Abschiednehmen stark machen – ab 30. Oktober 18.00 Uhr vorab in der ARD Mediathek und am Sonntag, 1. November, um 17.30 Uhr in der Reihe “Echtes Leben” im Ersten zu sehen.

Die Zahl kirchlicher Bestattungen nimmt kontinuierlich ab, aber nicht der Wunsch nach einer würdevollen und individuellen Abschiedszeremonie. Gerade die letzten Monate haben gezeigt, wie elementar dieses Bedürfnis ist: Die strengen Auflagen für Beerdigungen wurden als schmerzlich empfunden. Der Film stellt Menschen vor, die ihre eigenen Erfahrungen mit dem Tod haben und sich für ein

6_Abschied_vom_Leben_Was_am_Ende_wichtig_ist.jpg bewusstes Abschiednehmen stark machen.

Christa Fredrich hat ihren Mann bis zu seinem Tod begleitet und ihm den Wunsch nach einer Erdbestattung erfüllt. Es war ein langer, schmerzlicher Prozess des Abschieds, aber sie sei dankbar für jede Minute. Ihre Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, den Wünschen Sterbender zu entsprechen, aber auch den Bedürfnissen der Angehörigen.

Die Soziologin Juliane Uhl will, dass sich Menschen für das Abschiednehmen mehr Zeit gönnen. Anonyme Bestattungen und das Urnengrab auf der Wiese nehmen zu. Am Ende gibt es keinen Ort für die Trauer. Juliane Uhl hat deshalb das Projekt eines Friedgartens entwickelt. Auch der Bestatter Eric Wrede plädiert dafür, sich Zeit zu nehmen. Er bietet den Menschen an, selbst eine Urne zu bauen, um sich ganz persönlich zu verabschieden.

Der Fotograf Walter Schels hat mit Menschen im Hospiz über ihre letzte Lebensphase gesprochen und sie um die Erlaubnis gebeten, sie vor und nach ihrem Tod fotografieren zu dürfen. Für ihn war es eine Möglichkeit, seine eigene Angst vor dem Thema Tod zu überwinden. Den Porträtierten gab es die Möglichkeit, ein friedliches Bild als eine Art Abschiedsbotschaft zu hinterlassen.

Gerade wenn weniger Menschen eine Bindung an Kirche und Glaube haben und deshalb traditionelle Rituale nicht mehr selbstverständlich sind, ist es wichtig zu überlegen, wie der Abschied am Ende des Lebens gestalten werden soll. Der Film ermutigt dazu, sich auf diese Fragen einzulassen, schon mitten im Leben.

Im MDR-Fernsehen wird die Dokumentation am 19. November um 22.40 Uhr ausgestrahlt.

Hinweise für Journalisten:

Der Film ist zur Rezension im Vorführraum des Ersten abrufbar.

Weitere honorarfreie Fotos finden Sie unter www.ard-foto.de (http://www.ard-foto.de).

Pressekontakt:

MDR, Presse und Information, Birgit Friedrich, Tel.: (0341) 3 00 6545, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

Quelle:Was am Ende wichtig ist: MDR/rbb-Koproduktion über bewusstes Abschiednehmen


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