Was hilft? Kommentar von Lars Hennemann zur Pandemiebekämpfung

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Mainz (ots) – Was hilft jetzt, wo der Lockdown wieder nicht ausreichend hilft? Nur scheinbar gewagte These: Wir müssen uns eingestehen, dass wir immer noch viel zu wenig wissen. Und deshalb immer öfter nur noch blind um uns schlagen. Ja, wenn es akut nicht anders geht, werden die Verbote noch härter werden müssen. Aber mit solchen Tätigkeitsnachweisen der Politik ist der Kampf gegen Covid-19 frühestens dann gewonnen, wenn die Impfquote hoch genug ist. Was aber hilft bis dahin? Eine Strategie, die Löcher im Kampf gegen das Virus stopft und unsere Wissensbasis verbreitert. Stichwort Löcher: Es gab und gibt immer noch zu wenig Masken, nicht zuletzt für sozial Schwache. Es gab und gibt zu wenig Tests. Auch deshalb gelang und gelingt es nicht, die Alten zu schützen. Unsere Daten sind nicht (mehr) gut genug. Kein Wunder, wenn man Ämter und Tester in den Ferienmodus entlässt und gleichzeitig den Datenschutz als Dauerausrede gegen elektronische Helfer benutzt. Noch was? Richtig, Viren mutieren. Eine Erkenntnis, die älter ist als Corona und der man mit Genomsequenzierungen begegnen kann. Wenn man sequenziert. Bausteine einer Strategie gäbe es also. Ihre Anwendung würde gegen das Gefühl helfen, dass man zunehmend konzeptlos eingesperrt wird und lediglich die Impfprozedur als Hoffnung hat. Eine Prozedur, die grundsätzlich – ihrer wirtschaftlichen und statistischen Logik gemäß – flach anlaufen muss. Aber Menschen im Wissen darum trotzdem auf technisch wackliger Basis in ein nervenzerfetzendes Rennen um Termine hinein jagen, das man bislang eher von Fußballtickets oder Konzertkarten kannte – auch das hilft nicht.

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Allgemeine Zeitung Mainz
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