Zum Welterschöpfungstag am 29. Juli: Ausgenutzt und ausgelaugt / Menschheit hat planetare Ressourcen für 2021 bereits aufgebraucht / WWF: Bundestagswahl zur Wahl für die Erde machen

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Berlin (ots) – Berlin 28.07.2021: Am Donnerstag ist Welterschöpfungstag, auch bekannt als Earth Overshoot Day. Rund fünf Monate vor dem Jahresende haben wir alle biologischen Ressourcen aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres wiederherstellen und somit nachhaltig zur Verfügung stellen kann. Deutschland hat daran mit seinem ökologischen Fußabdruck großen Anteil. Lebten alle Menschen weltweit so wie Deutschlands Bevölkerung, wäre das Limit der Erde bereits am 05. Mai erreicht gewesen, so die Umweltschutzorganisation WWF. “Wenn die Erde wählen könnte, dann würde sie bei der Bundestagswahl ihre Stimme für konsequenten Klima- und Umweltschutz einsetzen. Das kann sie nicht, also müssen wir ran”, ruft WWF-Naturschutzvorstand Christoph Heinrich auf. Mit dem WWF-Zukunftswahl-Check (http://www.wwf.de/wahlprogrammcheck-2021) (www.wwf.de/wahlprogrammcheck-2021) bietet der WWF Wählenden die Möglichkeit, die Bundestagswahlprogramme der größeren demokratischen Parteien beim Schutz von Klima und biologischer Vielfalt und beim Thema nachhaltiges Wirtschaften auf Herz und Nieren zu prüfen.

“Für unseren Lebensstil fallen in Südamerika, Afrika oder Asien Bäume, verschmutzen Flüsse, schwinden Tierbestände oder sterben Arten ganz aus. Wir vergeuden und zerstören die Lebensgrundlagen unserer Kinder und Enkelkinder – weltweit und direkt vor unserer Haustür. Das können wir ändern, indem wir zügig unsere Wirtschaft hin zu einer nachhaltigen, kreislaufbasierten und kohlenstofffreien Produktionsweise umgestalten. Deutschland kann das. Unsere Analyse der Wahlprogramme zeigt, welche Parteien ausreichende Antworten haben auf die Fragen unserer Zeit”, so Heinrich.

Vor 20 Jahren lag der Earth Overshoot Day noch im September. Bis auf eine coronabedingte Ausnahme in 2020 rückt die ökologische Bankrotterklärung der Menschen Jahr für Jahr weiter im Kalender vor. Fast 60 Prozent des ökologischen Fußabdrucks der Menschheit geht auf das Konto von Kohlenstoffemissionen.

Die Berechnungen des Global Footprint Network zum Welterschöpfungstag (Earth Overshoot Day) gehen auf das Konzept des Ökologischen Fußabdrucks zurück. Er weist aus, wie viel Fläche benötigt wird, um alle Ressourcenbedürfnisse weltweit inklusive der Energieversorgung abzudecken.

Pressekontakt:

WWF World Wide Fund For Nature
Wiebke Elbe
Telefon: +49 (0)30 311 777 219
E-Mail: Wiebke.Elbe@wwf.de

Quelle:Zum Welterschöpfungstag am 29. Juli: Ausgenutzt und ausgelaugt / Menschheit hat planetare Ressourcen für 2021 bereits aufgebraucht / WWF: Bundestagswahl zur Wahl für die Erde machen


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