Chance und Verantwortung – zu Cottbus und der Buga 2033

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Lausitzer Rundschau Cottbus (ots) –

Die Stadt Cottbus will nach 1995 ein zweites Mal eine Bundesgartenschau (Buga) ausrichten. Noch ist die offizielle Bewerbung nicht auf dem Weg nach Bonn. Aber Cottbus zeigt sich bereits selbstbewusst. Tatsächlich hat das Format nach dem Strukturwandel der Nachwendezeit ungeahnte Kräfte in der Stadt mobilisiert. Die Stadt erfand sich neu und es herrschte Aufbruchstimmung. Nun soll das noch einmal glücken. Schließlich steht der nächste Strukturwandel ins Haus. Mit der Buga bekäme die Stadt ein herausragendes Instrument zur Stadtentwicklung an die Hand. Aber nur, wenn sie es auch selbst entsprechend gestaltet. Dessen sind sich die Stadtplaner bewusst, wie ein erster Blick auf die Pläne zeigt. Sollten die dort skizzierten Ideen nur ansatzweise umgesetzt werden, dann wäre das ein Gewinn für die Stadt. Denn dahinter verbergen sich Mammutaufgaben. Dabei könnten selbst alte Buga-Strukturen der 90er-Jahre elegant angepasst werden.

Eine Bundesgartenschau darf aber nicht nur eine tolle Sommerparty sein, sondern muss nachwirken. Es darf also nicht allein in Bauten investiert werden. Mit Blick auf den Klimawandel könnte Cottbus mit der Buga auch zu einer Art Reallabor fürs Stadtklima werden, zumal sie mit der Seevorstadt ein klimaneutrales Quartier errichten will. Die Erfahrungen und das Wissen daraus kann und muss auch anderen Städten helfen. Cottbus könnte ein Vorbild sein – und diesmal auf ganz neuem Terrain, sogar im wahrsten Sinne des Wortes.

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Quelle:Chance und Verantwortung – zu Cottbus und der Buga 2033


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