Putins Scheitern

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Frankfurter Rundschau (ots) –

Nach 84 Kriegstagen ist klar, dass Moskau gescheitert ist, auch wenn es die Gefangennahme der Frauen und Männer aus dem Asow-Werk als einen Erfolg präsentiert. Was die russischen Medien dagegen verschweigen, das sind die eigenen Verluste. Und die sind enorm.

Kiew will erst weiter verhandeln, wenn Putin die Realität einer unabhängigen Ukraine anerkennt, seine Nazi-Mythen zurücknimmt und die Truppen zurückzieht. Diese Strategie kann sich die Ukraine erlauben, weil sie weiß, dass die Zeit auf ihrer Seite ist – nicht zuletzt wegen der enormen westlichen Militärhilfe.

Die festgefahrene militärische Situation kann zu einem Wendepunkt führen – einem positiven oder einem negativen. Sollte das Regime Putins zur Besinnung kommen, könnten Verhandlungen beginnen, die den Namen verdienen.

Doch es wäre ein Wunder, würde Putin Fehler eingestehen. Deshalb ist eine andere Option wahrscheinlicher: Wenn Putin schon nicht gewinnen kann, so wird er der Ukraine einen noch größeren Schaden zufügen wollen.

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Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Quelle:Putins Scheitern


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