Letzte Hoffnungen

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Frankfurt (ots) –

Die gute Nachricht des IPCC lautet: Eine Begrenzung der Erwärmung auf 1,5 Grad bis 2100 ist immer noch möglich, auch wenn ein zeitweises Überschießen der Temperatur über diese Schwelle toleriert werden muss. Der Rat koppelt das mit zwei weiteren positiven Botschaften. Erstens, dass die dafür nötigen Technologien nicht erst erfunden werden müssen, sondern bereits verfügbar sind. Und zweitens, dass der Umstieg von den fossilen auf erneuerbare Energien automatisch auch die nachhaltige Entwicklung auf der Welt fördert. Dieses Mutmach-Mantra sendet der Weltklimarat nun schon seit Jahren aus, ohne dass es die Entscheider:innen wirklich beeindruckt. So hält der IPCC es für nötig, den globalen CO2-Ausstoß bis 2030 zu halbieren, um auf den 1,5-Grad-Pfad zu kommen. Derzeit liegt die einzige Hoffnung darin, dass die größte Volkswirtschaft der Welt, die USA, und der größte Binnenmarkt, die EU, mit ihren ambitionierte Klimaprogrammen. Und darin, dass sie den Rest der Welt mitziehen.

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Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Quelle:Letzte Hoffnungen


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